Francis Bacon - Form und Exzess
Großbritannien 2005, Laufzeit: 95 Min., FSK 12
Regie: Alan Low
Extrem, abgründig und ausschweifend
woelffchen (597), 10.07.2007
Ein überaus interessanter und lehrreicher Einblick in die Biographie von Francis Bacon, der in einem Interview, gefragt nach seiner Art zu malen, erklärt, daß er, in der Absicht, eine bestimmte Szene zu malen, auf Grund eines inneren Zwanges etwas ganz anderes malte - er habe sozusagen auf Grund seiner medialen Fähigkeit in diesem Malprozeß als Medium fungiert. Ein auch in anderen kreativen Gattungen, z.B. in der Schriststellerei, spez. Lyrik, und beim Komponieren gelegentlich auftretendes Phänomen, welches nur mit Hilfe übernatürlicher Kräfte erklärbar ist.
Die biographischen Stationen des Lebens von F. Bacon, sein etremer, abgründiger und ausschweifender Lebensstil, die Motive seiner Malerei insgesamt, werden sehr informativ und den Zuschauer betroffen machend, dargestellt, bewirken jedoch trotz des Ruhmes und des Reichtums, den F. Bacon in der 2. Hälfte seines Lebens erwarb, eher Bedauern als Neid.
Ein Mensch, Gefangener seines Schicksals - unfähig und nicht willens, auszubrechen.
„Es ist vertraut, aber dennoch spannend“
Schauspielerin Barbara Auer über „Miroirs No. 3“ – Roter Teppich 09/25
Weinende Wände
Das Filmtheater als Begegnungs- und Spielstätte – Vorspann 09/25
„Das Leben ist absurd, nicht der Film“
Regisseur Elmar Imanov über „Der Kuss des Grashüpfers“ – Gespräch zum Film 08/25
Jung-Bäuerinnen bei der Arbeit
„Milch ins Feuer“ im Odeon – Foyer 08/25
Drama, Baby?
Das Arthouse und der Schenkelklopfer – Vorspann 08/25
Gar nicht mal so stumm
Die Internationalen Stummfilmtage in Bonn 2025 – Festival 08/25
Sommergefühle
Leichte Kino-Kost im Juli – Vorspann 07/25
Im Abschiebegefängnis
„An Hour From the Middle of Nowhere“ im Filmhaus – Foyer 06/25
Fortsetzung folgt nicht
Serielles Erzählen in Arthouse und Mainstream – Vorspann 06/25
Wohnen im Film
Die Reihe Filmgeschichten mit „Träumen von Räumen“ im Filmforum NRW – Filmreihe 05/25
Der Filmfrühling ist angebrochen
Die erste Jahreshälfte startet mit bedeutenden Filmfestivals – Vorspann 04/25
Filmischer Feminismus
Das IFFF 2025 in Köln – Festival 04/25
Über die Todesangst
„Sterben ohne Gott“ im Filmhaus – Foyer 03/25
Alles für die Musik
Publikumspremiere von „Köln 75“ im Cinenova – Foyer 03/25
Schlechte Zeiten?
Merz im März und ernste Kost im Kino – Vorspann 03/25
Mit Trauer umgehen
„Poison – Eine Liebesgeschichte“ im Odeon – Foyer 02/25
Gute Zeiten
Wie lang darf ein Film sein? – Vorspann 02/25
Bittersüße Dystopie
„Ein schöner Ort“ in der Aula der KHM – Foyer 01/25
Zeit-Fragen
Symposium der dokumentarfilminitiative im Filmhaus – Foyer 01/25
Kino als Empathie-Maschine
Warum wir Kino in Zukunft mehr brauchen denn je – Vorspann 01/25
Stark durch Solidarität
„Billige Hände“ im Filmhaus – Foyer 12/24
22 Bahnen
4.9.2025
Übers Ankommen in Deutschland
„Zwischen Sein und Nichtsein“ von Leocadie Uyisenga – Film 12/24
Beule – Zerlegt die Welt
Start: 11.9.2025
Kill the Jockey
Start: 18.9.2025