Die Häschenschule – Der große Eierklau
Deutschland 2020, Laufzeit: 76 Min., FSK 0
Regie: Ute von Münchow-Pohl
>> haeschenschule-film.de/
Quietschbunte Osterunterhaltung
Wenn der Hase mit dem Fuchs
„Die Häschenschule – Der große Eierklau“ von Ute von Münchow Pohl
Zur Einstimmung auf Ostern ist dies der perfekte Film für einen Kinobesuch mit der ganzen Familie. Großeltern und Eltern können in Nostalgie schwelgen und sich an die bunten Bilderbücher ihrer Kindheit erinnern. „Die Häschenschule“ erschien erstmals 1924 und wurde schnell zum Klassiker. Mit über 2,5 Millionen verkauften Exemplaren gehört es zu den erfolgreichsten Kinderbüchern Deutschlands. 2017 wurde die Geschichte über die fleißigen Osterhasen erstmals für die große Leinwand verfilmt. Viel Neues ist nach 5 Jahren nicht hinzugekommen. Aus „Jagd nach dem goldenen Ei“ (2017) ist nun „Der große Eierklau“ geworden. Damals wie jetzt geht es darum, die wichtigsten Oster-Requisiten, die Eier, und somit Ostern zu retten. Der Bösewicht kommt dieses Mal allerding aus den eigenen Reihen – ein Hase, der sich mit den Füchsen verbündet hat. Doch im Gegenzug bekommen die Hasen Unterstützung vom gutherzigen Fuchs Ferdinand. Großstadthase Max, der im ersten Film noch den Respekt der Landhasen-Schüler gewinnen musste, gibt in seinem zweiten Kinoauftritt erneut mit der Stimme von Noah Levi, Gewinner von „The Voice Kids“ 2015, den Ton an. Gemeinsam arbeiten Max und Ferdinand an einer Eierbahn, die die Lieferung der Eier rechtzeitig zum Fest sichern soll. Diese Konstruktion hätte Jean Tinguely stolz gemacht, wie auch der Training-Parcours, den Max durchlaufen muss, um Meisterhase zu werden.
Auch Senta Berger und Friedrich von Thun sind wieder dabei. Berger als die Stimme der Vernunft, die durch die weise Häsin Madame Hermine spricht, und von Thun, der wieder dem gutmütigen Lehrer Eitelfritz die Stimme verleiht.
Der bunte Spaß sorgt mit kindgerechten Songs, Actionsequenzen, witzigen Sprüchen und Spannungsmomenten bis zum Abspann für schöne Unterhaltung für kleine Zuschauer. Und bis dahin sollten Sie schon sitzen bleiben, denn dann legen die Figuren noch eine flotte Choreographie auf die Leinwand. Den Text des begleitenden Titelsongs können die jungen Kinobesucher bis dann sicher auch schon fröhlich mitsingen.
Der Filmfrühling ist angebrochen
Die erste Jahreshälfte startet mit bedeutenden Filmfestivals – Vorspann 04/25
Filmischer Feminismus
Das IFFF 2025 in Köln – Festival 04/25
Über die Todesangst
„Sterben ohne Gott“ im Filmhaus – Foyer 03/25
Alles für die Musik
Publikumspremiere von „Köln 75“ im Cinenova – Foyer 03/25
Schlechte Zeiten?
Merz im März und ernste Kost im Kino – Vorspann 03/25
Mit Trauer umgehen
„Poison – Eine Liebesgeschichte“ im Odeon – Foyer 02/25
Gute Zeiten
Wie lang darf ein Film sein? – Vorspann 02/25
Bittersüße Dystopie
„Ein schöner Ort“ in der Aula der KHM – Foyer 01/25
Zeit-Fragen
Symposium der dokumentarfilminitiative im Filmhaus – Foyer 01/25
Parthenope
Start: 10.4.2025
Ernest Cole: Lost and Found
Start: 17.4.2025
Oslo Stories: Liebe
Start: 17.4.2025
Quiet Life
Start: 24.4.2025
Toxic
Start: 24.4.2025
Volveréis – Ein fast klassischer Liebesfilm
Start: 1.5.2025
Oslo Stories: Träume
Start: 8.5.2025
Wenn das Licht zerbricht
Start: 8.5.2025
Kino als Empathie-Maschine
Warum wir Kino in Zukunft mehr brauchen denn je – Vorspann 01/25
Mission: Impossible – The Final Reckoning
Start: 21.5.2025
Oslo Stories: Sehnsucht
Start: 22.5.2025
Das Kanu des Manitu
Start: 14.8.2025
Stark durch Solidarität
„Billige Hände“ im Filmhaus – Foyer 12/24
Übers Ankommen in Deutschland
„Zwischen Sein und Nichtsein“ von Leocadie Uyisenga – Film 12/24
Toleranz zum Jahresende
Mit Kino zu mehr Empathie finden – Vorspann 12/24
Tron: Ares
Start: 9.10.2025