Die US-amerikanische Missionarin Sister Deborah versucht im Ruanda der 30er-Jahre, Menschen für das Christentum zu gewinnen. Ihre Botschaft ist radikal: Der Messias wird erscheinen, er wird eine schwarze Frau sein – eine unangenehme Vorstellung für Kolonialverwaltung und Kirche. Die Prophetin wird der Hexerei beschuldigt und verschwindet unter mysteriösen Umständen. 20 Jahre später macht sich eine Frau, die einst von Sister Deborah geheilt wurde, auf die Suche nach ihrer Retterin. Scholastique Mukasonga erzählt in ihrem Roman von dem spirituellen Aufbegehren gegen den Kolonialismus. Bei der Lit.cologne 26 stellt sie das Buch vor.
Scholastique Mukasonga:Sister Deborah | Do 12.3. 19 Uhr | DEG Köln | www.litcologne.de
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