Mit 27.000 Besuchern binnen elf Tagen haben die Internationalen Stummfilmtage in diesem Jahr einen neuen Rekord aufgestellt. Das Spektrum der Filme reichte von Erich von Stroheims „Der Hochzeitsmarsch“ über den Méliès-Klassiker „Die Reise zum Mond“ und Fred Sauers „Gefahren der Brautzeit“ bis zu „Mutter Krausens Fahrt ins Glück“ von Piel Jutzi und „Oktober“ von Sergej Eisenstein. Zu Buster Keatons Slapstickfeuerwerk „Der Mann mit den 1000 Bräuten“ bildeten sich zudem riesige Warteschlangen. Am Abschlusswochenende verlieh die Fachjury um Benjamin Hilger, Beethovenfest, Judith Nordbrock, KHM, und Michael Jurich, Filmhaus Saarbrücken, im Arkadenhof den vom Beethovenfest Bonn ausgelobten „Ad-hoc-Preis“ für die beste live-musikalische Begleitung. Den Hauptpreis erhielt der Brite Stephen Horne für seine Begleitung des italienischen Films „Schienen“, der 2. Preis ging an Günter A. Buchwald für seine Gesamtleistung während der Stummfilmtage.
„Über den sensationellen Erfolg der Stummfilmtage und die positive Resonanz von allen Seiten sind wir sehr froh und hoffen nun, dass sie ihren Niederschlag auch in den Entscheidungen finden werden, die unsere Förderer und Partner demnächst zu treffen haben. Denn um die Veranstaltung zukünftig auf demselben technischen und künstlerischen Niveau fortsetzen zu können, brauchen wir mehr Geld“, so das Fazit von Geschäftsführerin Sigrid Limprecht.
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