Seinen Durchbruch hatte der 1964 in Berlin geborene Thomas Heinze Anfang der 90er Jahre, als er mit den romantischen Komödien „Allein unter Frauen“, „Frauen sind was Wunderbares“ oder „Das Superweib“ zu einem der größten hiesigen Kassenstars avancierte. Auch im Fernsehen verbuchte er mit Event-Mehrteilern wie „Die Kreuzritter“ oder „Das Wunder von Lengede“ oder in der „Marie Brand“-Reihe als Dr. Gustav Engler Erfolge. Nun ist er in „Lügen und andere Wahrheiten“ mal wieder in einer größeren Rolle auf der Kinoleinwand zu sehen – an der Seite von Meret Becker, seiner Partnerin aus „Allein unter Frauen“.
choices: Herr Heinze, schon vom Konzept her ist „Lügen und andere Wahrheiten“ ungewöhnlich, weil das Drehbuch keine Dialoge enthielt…
Thomas Heinze: Absolut, es war ein Drehbuch ohne Dialoge, beziehungsweise hatten wir noch nicht einmal ein Drehbuch mit Szenen. Wir sollten nicht wissen, was passiert, das war ein Stück des Konzepts. Wir wussten eigentlich nur, welche Figur wir zu spielen hatten und in welchem Verhältnis diese zu den anderen Figuren steht. Wir machten im Vorfeld einige Improvisationen, auf die wir uns dann sozusagen berufen konnten. Das wurde in unterschiedlichen Konstellationen gemacht, wenn es für die Geschichte relevant war. Aber nähere Informationen zur Geschichte waren uns im Vorfeld nicht bekannt.
weiter

Mehr als Existenzsicherung
Teil 1: Lokale Initiativen – Die Attac-AG „Genug für alle“ aus Bonn
Das Göring-Prinzip
Die Filmstarts der Woche
Erfolge in dürren Zeiten
7. Circus Dance Festival in Köln – Tanz in NRW 05/26
Kurz frei
Arbeit schläft nie. Auch ihre Jünger nicht – Glosse
Liebe gegen Perfektion
Uraufführung von Sarah Nemtzovs Oper „Wir“ in Dortmund – Oper in NRW 05/26
„Zurücklehnen und staunen“
Kurator Christian Höher über „Origins – Die Schönheit des Lebens“ im Wuppertaler Visiodrom – Interview 05/26
„Das BGE würde eher schaden als nützen“
Teil 1: Interview – Philosoph und Ökonom Birger Priddat über die Idee eines bedingungslosen Grundeinkommens
Haare zu lang, Röcke zu kurz
„Swinging Cologne“ von Stefan Winges – Textwelten 05/26
Das Phantom der Keller
„Walter Bockmayer. Der andere Millowitsch“ am Theater der Keller – Auftritt 05/26
Vertrauen durch Bildung
Was tatsächlich gegen Arbeitslosigkeit hilft – Europa-Vorbild Dänemark
Altes Thema neu erzählt
„Picture a day like this“ an der Oper Köln – Oper in NRW 05/26
Drei Stimmen, drei Türen zur Lyrik
7. Ausgabe des Festivals Anderland in der Stadtbibliothek – Lesung 05/26
Ein Wonnemonat für Filmfans
Neustarts und Preisverleihungen im Mai – Vorspann 05/26
Kein schöner Zug
Holgers letzte Worte – 05/26
Erst das Vergnügen
Teil 1: Leitartikel – Industriearbeit ist ein Auslaufmodell
„Es geht vor allem um Selbstermächtigung“
Regisseur Markus Schleinzer über „Rose“ – Gespräch zum Film 05/26
Was es bedeutet, ein Mädchen zu sein
„Girls Don’t Cry“ im Odeon – Foyer 04/26
Die Hose als Freiheit
NRW-Premiere von „Rose“ im Düsseldorfer Cinema – Foyer 04/26
Ein Italien der Mythen
Autor Eric Pfeil liest am Comedia Theater aus „Hotel Celentano“ – Lesung 04/26
Reise in die 20er
Pianist Olli Mustonen im VdH-Museum und in der Historischen Stadthalle – Musik 04/26
Meeresbewohner zum Anfassen
„Zusammenstecken und Entdecken: Meerestiere“ von Abigail Wheatley – Vorlesung 04/26
Schweigen, Flucht und Tod
„Einfach das Ende der Welt“ am Theater Bonn – Prolog 04/26
Der Plan des Bösen
„Freischütz“ an der Bonner Oper – Oper in NRW 04/26
Köln als Geburtsstadt des Kinos
Stefanie Wüster-Bludau über die Jubiläumsveranstaltung „Wir feiern 130 Jahre bewegte Bilder“ – Portrait 04/26
Wenn Wände Ohren haben
„Engel des Verschwindens“ von Slobodan Šnajder – Literatur 04/26