Früher war nicht nur alles besser, man hatte auch für alles mehr Zeit. So oder so ähnlich könnte der Tenor heutiger Generationen lauten. Dabei hilft uns der technische Fortschritt immer und überall Zeit zu sparen. Warum wir trotzdem oft zu geben müssen, mal wieder keine Zeit zu haben, versucht FIlmemacher Florian Opitz in seinem Film „Speed - Auf der Suche nach der verlorenen Zeit“ zu ergründen. Der Film beginnt sehr persönlich, indem der Regisseur gleichzeitig auch als Protagonist auftritt. Er lässt den zuschauer an seinem Leben teilhaben und verleiht auf diese Weise diesem abstarkten Thema etwas Lebendiges und Nachvollziehbares. Im Laufe des Films tritt er immer weiter in den Hintergrund und bietet seinen Interviewpartnern mehr Raum (und Zeit). Er befragt Zeitmanagement-Experten, Therapeuten und Wissenschaftler nach den Auswirkungen der chronischen Zeitnot. Am 18. September stellt er seinen Film im Odeon vor.
Premiere von „Speed“ | 18.9., 20 Uhr | Odeon | Severinstraße 81, Köln
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