Mittwoch, 1. Oktober: Birgit Schulz von der Kölner „Bildersturm Filmproduktion“ begrüßte die zahlreichen Premierengäste im Cinenova-Kino zur Welturaufführung des ersten Kinofilms von Peter Scharf, „Was bin ich wert?“, mit einigen denkwürdigen Worten: „Wer hat nicht schon einmal in seinem Rentenbescheid herumgeblättert, um zu erfahren, was er wert ist, wenn er nicht mehr arbeitet.“ Diesen und ähnlichen Fragen ging der Regisseur in seiner Dokumentation nach, die auf dem gleichnamigen Sachbuch von Jörn Klare beruht. Der Autor selbst ist seit einiger Zeit mit Peter Scharf privat befreundet und stand diesem bei seinen Recherchen zum Film auch aktiv zur Seite. Dreieinhalb Jahre dauerte der teilweise zähe Finanzierungs- und Drehprozess, das Ergebnis waren zwischen achtzig und einhundert Stunden Rohmaterial, das anschließend gesichtet, geschnitten und zu einem mitreißenden Ganzen verdichtet werden musste. Dass „Was bin ich wert?“ am Ende ein so unterhaltsamer und informativer Film geworden ist, ist laut Scharf auch ein Verdienst seiner treuen Mitstreiter. Oliver Held fungierte dabei nicht nur als Editor, sondern übernahm in Home Office auch die Funktion der Co-Regie und wird von Scharf als sein „partner in crime“ bezeichnet.

Das Göring-Prinzip
Die Filmstarts der Woche
Erfolge in dürren Zeiten
7. Circus Dance Festival in Köln – Tanz in NRW 05/26
Kurz frei
Arbeit schläft nie. Auch ihre Jünger nicht – Glosse
Liebe gegen Perfektion
Uraufführung von Sarah Nemtzovs Oper „Wir“ in Dortmund – Oper in NRW 05/26
„Zurücklehnen und staunen“
Kurator Christian Höher über „Origins – Die Schönheit des Lebens“ im Wuppertaler Visiodrom – Interview 05/26
„Das BGE würde eher schaden als nützen“
Teil 1: Interview – Philosoph und Ökonom Birger Priddat über die Idee eines bedingungslosen Grundeinkommens
Haare zu lang, Röcke zu kurz
„Swinging Cologne“ von Stefan Winges – Textwelten 05/26
Das Phantom der Keller
„Walter Bockmayer. Der andere Millowitsch“ am Theater der Keller – Auftritt 05/26
Altes Thema neu erzählt
„Picture a day like this“ an der Oper Köln – Oper in NRW 05/26
Vertrauen durch Bildung
Was tatsächlich gegen Arbeitslosigkeit hilft – Europa-Vorbild Dänemark
Drei Stimmen, drei Türen zur Lyrik
7. Ausgabe des Festivals Anderland in der Stadtbibliothek – Lesung 05/26
Ein Wonnemonat für Filmfans
Neustarts und Preisverleihungen im Mai – Vorspann 05/26
Erst das Vergnügen
Teil 1: Leitartikel – Industriearbeit ist ein Auslaufmodell
„Es geht vor allem um Selbstermächtigung“
Regisseur Markus Schleinzer über „Rose“ – Gespräch zum Film 05/26
Kein schöner Zug
Holgers letzte Worte – 05/26
Was es bedeutet, ein Mädchen zu sein
„Girls Don’t Cry“ im Odeon – Foyer 04/26
Die Hose als Freiheit
NRW-Premiere von „Rose“ im Düsseldorfer Cinema – Foyer 04/26
Ein Italien der Mythen
Autor Eric Pfeil liest am Comedia Theater aus „Hotel Celentano“ – Lesung 04/26
Reise in die 20er
Pianist Olli Mustonen im VdH-Museum und in der Historischen Stadthalle – Musik 04/26
Meeresbewohner zum Anfassen
„Zusammenstecken und Entdecken: Meerestiere“ von Abigail Wheatley – Vorlesung 04/26
Schweigen, Flucht und Tod
„Einfach das Ende der Welt“ am Theater Bonn – Prolog 04/26
Der Plan des Bösen
„Freischütz“ an der Bonner Oper – Oper in NRW 04/26
Köln als Geburtsstadt des Kinos
Stefanie Wüster-Bludau über die Jubiläumsveranstaltung „Wir feiern 130 Jahre bewegte Bilder“ – Portrait 04/26
Wenn Wände Ohren haben
„Engel des Verschwindens“ von Slobodan Šnajder – Literatur 04/26
Der ganze Brahms
Vier Sinfonien an zwei Abenden in Dortmund – Klassik an der Ruhr 04/26