Unser täglich Brot
Österreich 2005, Laufzeit: 92 Min.
Regie: Nikolaus Geyrhalter
High-Tech in Stall und auf dem Feld
Kinokeule (541), 03.01.2008
Wirkt wie ein Aufklärungsfilm für den Sachkundeunterricht. Letztendlich wiederholen sich die Eindrücke und bestätigen den, der nicht mit vollends verschlossenen Augen über Gottes Erdenacker wandert.
Für mich ist das Thema weitgehend durchgekaut. Die Argumente bekannt und mögliche individuelle Lösungswege an jeder Ecke parat. Industrielle Massenproduktion gehört nunmal in unsere Welt, wie schlechtes Fernsehen und überfüllte Straßen. Möchte ich deshalb wie vor hundert Jahren leben? Unser Wirtschaftssystem ist mit einer nachhaltigen Agrarwirtschaft nicht vereinbar. Gibt ja noch den Bioladen und die Gemüsekiste von Bauer Anton
Der faszinierende menschliche Einfallsreichtum kennt auch bei der Nahrungsproduktion keine Grenzen.
Einblicke in Produktionshallen finde ich immer wieder interessant.
(3 Sterne)
P.S. Lustige Beiträge sind das hier. Danke!
in ewigkeit amen
raschie (2), 27.11.2007
das schlimmste was ich persönlich jemals gesehen habe. nun muß man sich auch nicht die frage stellen, warum wir krankheiten in unseren körpern tragen. eindrucksvoll der no comment, damit sich jeder einen eigenen comment machen kann.
wird überhaupt aufklärung an uns bürger betrieben.
alles schöfärberei und der staat kassiert auf kosten anderer. eine nornage darf bis zu 5 jahren nach eu bestimmungen verkauft werden. natürlich vorher mit smart fresh behandelt.
meiner familie reichts.. wir alle tragen mit unserem mund das tor des leichnams mit uns..
verändern wir künstlich die natur-- verändern wir uns selbst.. zum nachteil..
gruß,
Überflüssiger "Me Too" Film
nascado (1), 22.02.2007
Selten habe ich mich so gelangweilt. Vom PR-Text getäuscht, gingen wir in diesen Film in der Erwartung wenigstens tolle Bilder oder kritische Seitenhiebe zu sehen. Nichts davon. Meine Frau und mein Sohn sind nach einer halben Stunde eingeschlafen.
Leider entbehrt dieser Film jegliche Kritik. Es wird was verspritzt - aber was? Nirgendwo ein Giftfass in SIcht. Das die Landwirtschaft mittlerweile industrialisiert ist weiss wohl jedes Kind. Welche Schäden diese Industrie aber Mensch und Umwelt zufügt wird hier völlig ausgeblendet.
Mit scheinbar dokumentarisch authentischer Nüchternheit wird uns in dieser digitaleb Billigproduktion nur der hohe hygienische Standard vorgeführt. Permanent wird irgendwo saubergemacht. Wahrscheinlich war das eine Auflage für die Drehgenehmigungen bei den im Abspann genannten Sponsoren.
Das die Pflücker von den verseuchten Produkten nichts essen dürfen (Gesundheitsgefahr!) habe ich persönlich in Andalusien erlebt. Unser Filmemacher zeigt aber nur mehr oder weniger langweilige Einstellungen: Polen (?) im Bus, beim Ernten, beim Essen.
Ergo: Finger weg!!
Unterrichtsfilm
woelffchen (597), 12.02.2007
Eigentlich ein - leider - ziemlich banaler und nichtssagender Film, wie er zu Unrterrichtszwecken in der Oberstufe der Konrad-Lorenz-Schule gezeigt werden könnte, weil man die verschiedenen Inhalte schon besser im TV gesehen hat. Die wirklich interessanten und ggf. wachrüttelnden Informationen werden einer filmischen Ästhetik mit 'Kamera-auf-dem-Stativ-ohne-Schwenk'-Haltung geopfert, und bitte kein Kommentar und schon gar keine Musik.
Purismus pur! Ob das letztlich Eindruck macht und zum Nachdenken anregt? Auf mich nur ein wenig, und wenn, dann wegen der paar sich ohne Stativ bewegt zeigenden Einstellungen.
Falsche Ästhetik
Biggi (153), 06.02.2007
Der Film zeigt in eindrucksvollen Bildern das, was wir alle verdrängen. Es gibt zu jeder Jahreszeit alles. Aber auf wessen Kosten: die Natur wird versiegelt, Unmengen Gift versprüht und schnell große Mengen produziert ohne Rücksicht auf den Menschen, der da arbeitet, geschweige denn auf die Tiere, die als Massenware wie ein Gegenstand behandelt werden. Da kann einem schon schlecht werden. Einmal mehr ein Grund, wenn man schon nicht selbst Gemüse anbauen kann, den benachbarten Bauern zu besuchen, wo der Herstellungsprozess noch überschaubar ist, bzw. noch besser - Bioware zu kaufen und bei Preisproblemen lieber etwas weniger, dafür aber Qualität.
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