Die SK Stiftung Kultur hat am Mittwochabend die Nominierungen des zweiten Halbjahres für den diesjährigen Kölner Tanz- und Theaterpreis bekannt gegeben, der am 3.12. im MediaPark vergeben wird. Genau 25 unabhängige Produktionen sind als mögliche Sieger gesetzt, gleich mehrfach nominiert sind die Comedia und das FWT.
In der Sparte Theater nominierte die Jury aus Jessica Düster, Ulrike Westhoff und Dorothea Marcus nach „Leni Riefenstahl - Die Kölner Prozesse“, „Der Stein“, „Die Ängstlichen und die Brutalen“, „Der goldene Drache“ und „Ortschaft: abgeschaltet“ nun „wir wütenden“ von Drama Köln, „V wie Verfassungsschutz“ des nö-theaters sowie die FWT-Produktion „Wegschließen - und zwar für immer“, Reto Fingers „Kaltes Land“ und Benjamin Schads „Träume - Alles, was geschieht, geht dich an“.
Als herausragendes Kinder- und Jugendtheater sprachen sich Ulli Türk, Thomas Linden und Hannah Schneider für die beiden Comedia-Produktionen „Die Geschichte vom Fuchs, der den Verstand verlor“ und „An der Arche um acht“, die FWT-Produktion „Nulli und Priesemut: Wer baut denn hier 'nen falschen Schneemann“ sowie „Kriegskind“ der studiobühne und „Wie verpackt man eine Ziege?“ des Casamax-Theaters aus. Fürs erste Halbjahr hatte man zuvor „Emil und die Detektive“ und „Patrick anderthalb“, beide aus der Comedia, und „Schneeschuhhasen im Glas“ der Orangerie benannt.
Für den Tanztheaterpreis erkoren Dr. Rita Kramp, Thomas Linden und Melanie Suchy die drei Produktionen „TimeGaps“, „AORA“ und „Hot Dog“ als mögliche Gewinner, die sich damit gegen die Nominierten der ersten sechs Monate, „Fleisch und Puppen“, „Exuviae“, „Serenade Me“ und „changeABLE cohesion“, durchsetzen müssen.
Als beste DarstellerInnen sind Kay Hufnagel, Manuel Moser und Rebekka Madita Hundt nominiert. Der Ehrentheaterpreis geht in diesem Jahr, wie bereits gemeldet, an das N.N. Theater.
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