Vor genau fünfzig Jahren, im Juni 1962, erfanden die US-amerikanischen Comiclegenden Stan Lee und Steve Ditko einen Superhelden, der sich nach wie vor großer Beliebtheit erfreut: Spider-Man. Pünktlich zum Jubiläum hat Sony nun ein Reboot der Filmserie, die durch die Trilogie von Sam Raimi große Kassenerfolge gefeiert hatte, vorangetrieben, das mit neuen Stars und neuen Namen hinter den Kulissen aufwartet. Zur Deutschlandpremiere des in 3D gedrehten Films „The Amazing Spider-Man“ waren am 20. Juni einige von ihnen nach Berlin gereist, wo sie trotz Regenwetters von zahlreichen Fans am Potsdamer Platz begrüßt wurden.
Regisseur Marc Webb („(500) Days of Summer“) konnte es selbst kaum glauben, dass er als treibende Kraft für das Projekt ausgewählt worden war, zeigte sich aber überglücklich hinsichtlich dieser Entscheidung. Auch Andrew Garfield, der Neu-Spider-Man, ist ein Fan der ersten Stunde. Seine Erinnerungen reichen bis zu seinem ersten Halloween-Fest zurück, bei dem er sich im Alter von drei Jahren in den rot-blauen Anzug des Spinnenmanns geworfen hatte. An seiner Seite agieren im Film der Waliser Rhys Ifans („Anonymus“), der in die Rolle des Wissenschaftlers Dr. Connors schlüpfte, dessen Selbstversuche außer Kontrolle geraten, und die kulleräugige Schönheit Emma Stone („Einfach zu haben“), die wir etwas genauer zu ihren Erfahrungen mit Spider-Man befragt haben.
Hat Ihnen dieser Beitrag gefallen?
Als unabhängiges und kostenloses Medium ohne paywall brauchen wir die Unterstützung unserer Leserinnen und Leser. Wenn Sie unseren verantwortlichen Journalismus finanziell (einmalig oder monatlich) unterstützen möchten, klicken Sie bitte hier.

Vom Gehen und Bleiben
Die Filmstarts der Woche
Deutsche Angst
Geschichte und Gedächtnis – Glosse
Jazz aus Südafrika
Pianist Nduduzo Makhathini mit der WDR Big Band in Köln – Improvisierte Musik in NRW 07/26
Glühender Zorn
„Das Teufelsbuch“ von Asta Olivia Nordenhof – Textwelten 07/26
„Im Augenblick sehe ich keine kritische Masse für eine breite Bewegung“
Teil 1: Interview – Politologe Alexander Gallas über Protest, Streik und Generalstreik
Von Tod und Teufel
„Walpurgisnacht“ in der Kölner Philharmonie – Klassik am Rhein 07/26
Den Banken widersprechen
Island und das Gemeinwohl – Europa-Vorbild Island
Nach wie vor relevant
„Virginia Woolf’s Night & Day“ im Cinenova – Foyer 07/26
Auf sich gestellt
„Wir gehen mal los“ von Raffaella Romagnolo – Literatur 07/26
Von Hexen und Psychiatern
Sinfoniekonzert „Dämonen“ an drei Orten im Ruhrgebiet – Klassik an der Ruhr 07/26
Giftige Hirngespinste
„The blind Owl / Die blinde Eule“ am Theater der Keller – Tanz in NRW 07/26
Gegen den Wohnsinn
Holgers letzte Worte – 07/26
Mehr als einem lieb sein kann
Teil 1: Leitartikel – NS-Erbe: Das Arbeitsrecht unterdrückt politischen Widerstand von Beschäftigten
Kopfzustände
„Two Queens“ am Metropol Theater – Auftritt 07/26
Was uns im Juli erwartet
Das „größte Fest aller Zeiten“, Fußball und Kino – Vorspann 07/26
Stille Hochkaräter
2. Even Flow Festival am Tanzbrunnen – Festival 06/26
Für die ganze Familie
Kostenloses Open-Air-Programm beim „Sommer Köln 2026“ – Prolog 06/26
Schule mit Herz und Humor
„Shrimpie und ich“ von Moni Port und Claudia Weikert – Vorlesung 06/26
Oppositionelle in der DDR
„Bärbel Bohley – Tagebuch einer Auflehnung“ im Filmhaus – Foyer 06/26
Die eigene Karte als Kompass
„Ich mal mir meine Welt“ von Nicola Davies – Vorlesung 06/26
Emotionaler Kraftakt
„Il Trovatore“ an der Düsseldorfer Rheinoper – Oper in NRW 06/26
Die Skyline im Blick
Benjamin Schmid in Düsseldorf – Klassik am Rhein 06/26
Liebe ohne Chancen
„Tancredi“ als queeres Drama an der Kölner Oper – Oper in NRW 06/26
Skulpturen vom Menschen
Louise Stomps im Kollwitz Museum – kunst & gut 06/26
Zwischen Erinnerung und Widerspruch
Lesestunde zu Christa Wolf im Buchladen Sülzburgstraße – Literatur 06/26