„48 Porträts“ gehört zu den zentralen Werken Gerhard Richters. Die Serie zeigt Persönlichkeiten aus Literatur, Musik, Philosophie und den Naturwissenschaften des 19. und 20. Jahrhunderts. Die Vorlagen stammen aus Lexika, Richter hat das Stereotype der Abbildungen noch durch das immer gleiche Format und die Konzentration auf Graustufen gesteigert, bis hin zur Anonymität, bei der Beruf und Leistung in den Hintergrund treten. Indem sich Richter auf Männer beschränkt, spricht er deren Abwesenheit nach dem Zweiten Weltkrieg, aber auch patriarchale Strukturen an. Nachdem das Werk restauriert wurde, ist es erstmals seit 2013 wieder zu sehen.
Gerhard Richter – 48 Porträts | bis auf weiteres | Museum Ludwig | 0221 22 12 41 14
Hat Ihnen dieser Beitrag gefallen?
Als unabhängiges und kostenloses Medium ohne paywall brauchen wir die Unterstützung unserer Leserinnen und Leser. Wenn Sie unseren verantwortlichen Journalismus finanziell (einmalig oder monatlich) unterstützen möchten, klicken Sie bitte hier.

Funkelnde Farben
Yayoi Kusama im Museum Ludwig
Ein Lächeln auf den Lippen
„Smile!“ in den Fotoräumen des Museum Ludwig – kunst & gut 02/26
Ein Land neu sehen
Marie Watt im Museum Ludwig
Vom Lächeln in der Fotografie
„Smile!“ in den Fotoräumen im Museum Ludwig
Auf der Straße
Drei Vertreter der Street Photography im Museum Ludwig – kunst & gut 06/25
Geschichten des Lebens
Anna Boghiguian im Museum Ludwig – kunst & gut 02/25
Ernste Themen im Gegenüber
Kresiah Mukwazhi im Museum Ludwig
Niemals gleich
Roni Horn im Museum Ludwig – kunst & gut 07/24
Ein König schenkt
Schenkungen von Kasper König an das Museum Ludwig – kunst & gut 03/24
Gespür für Orte
Füsun Onur mit einer Retrospektive im Museum Ludwig – kunst & gut 12/23
Die eigene Geschichte
„Ukrainische Moderne & Daria Koltsova“ im Museum Ludwig – kunst & gut 09/23
Innenleben der Wirklichkeit
„Ursula – Das bin ich. Na und?“ im Museum Ludwig – kunst & gut 05/23
Die Schätze des Pharaos
„Tutanchamun“ in Köln-Ehrenfeld
Die Fallakte Klytaimnestra
„Die Orestie“ am Schauspiel Köln
Von Merz bis Lewinsky
Christl Sittenauer im Senftöpfchen
Die Erben der Scherben
Ton Steine Scherben und Birte Volta in Köln
Jazz in Farbe und Großformat
Emma Rawicz in Leverkusen
Angesagt uncool
Spidergawd in Gebäude 9
Rechts abgebogen
Jana Hensel liest im Literaturhaus
Erleben und Erzählen
Diskussion „Das bin doch ich!?“ in den Balloni-Hallen
Radau im Ruhrpott
Mille Petrozza in der Stadthalle
Der Schwarze Messias
Scholastique Mukasonga liest in Köln
Erinnerungen an die Zerstörung
Tom Schulz im Stadtgarten
Ein Traum vom Fliegen
Josep Riera i Aragó in der Galerie Boisserée
Gesten des Mitgefühls
Isaac Chong Wai im Kollwitz Museum