The Zero Theorem
USA, Großbritannien, Rumänien, Frankreich 2013, Laufzeit: 107 Min., FSK 12
Regie: Terry Gilliam
Darsteller: Christoph Waltz, David Thewlis, Mélanie Thierry
>> zerotheorem-film.de/
Skurrile Dystopie
Brazil 2.0
„The Zero Theorem“ von Terry Gilliam
Erzählt Terry Gilliam von der Zukunft, dann gestaltet die sich fantasiereich, ist aber in ihrem Kern wenig hoffnungsvoll. Das war 1985 bei „Brazil“ so und ist im Cyberspace-Zeitalter nicht anders. Die Menschen fungieren als entmündigte Tools. So auch der sozial verhärmte Computerexperte Qohen Leth (Christoph Waltz), der auf eine mathematische Formel angesetzt wird, die den Sinn des Lebens erklären soll. Ein Cybergirl (Mélanie Thierry), eine virtuelle Therapeutin (Tilda Swinton) und der Sohn des Managers (Lucas Hedges) sollen ihn unterstützen.
Gilliam liefert eine unverkennbare Gilliam-Dystopie: Ein Held auf der Suche nach Freiheit und Identität, skurrile Figuren in einzigartig verschrobenen Bildwelten, die gebettet sind in einen gesellschaftskritischen, philosophischen Überbau.
Int. Filmfestival Venedig 2013, Digital Award – bes. Erwähnung, Terry Gilliam
(Hartmut Ernst)
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