Monte Grande
Schweiz 2004, Laufzeit: 89 Min.
Regie: Franz Reichle
Innen und Außen
otello7788 (554), 03.10.2005
Die Idee unsere Wissenschaft vom "Außen" mit der Wissenschaft vom "Innen", dem Buddhismus, zu verbinden, wird als einer der großen Schritte in die Geschichte der Menschheit eingehen. Francisco Varela war massgeblich an der Entstehung der sogenannten "Mind and Life" Konferenzen beteiligt. Zum ersten Mal setzte sich die Elite westlicher Wissenschaftler mit den bedeutendsten Buddhisten zusammen: Ohne sich widerlegen zu wollen, sondern um nach Gemeinsamkeiten zu suchen.
Ein Beispiel: Ein im Westen geborener Mönch mit jahrelanger Meditationserfahrung versetzte in Tests die Wissenschaftler in höchstes Staunen. Seine Ergebnisse unterschieden sich von allen Menschen, die je diese Tests absolviert haben. (Weiteres in Daniel Goleman "Dialog mit dem Dalai Lama")
Dieser Film sollte eigentlich über eine der Konferenzen gehen, wurde aber überschattet vom Tod Varelas. So ist dieser Film zugleich Erinnerung und Vermächtnis. Wenn er hager und vom Krebs gezeichnet über das Leben und den Tod redet, geht das sehr tief. Aber trotz der schrecklichen Krankheit und dem langsamen Verfall, dem nahen Tod, glaubt man ihm unbedingt, daß er etwas in sich gefunden hat, das ewig ist. Seine Heiterkeit und Gelassenheit läßt einen ungeheuer leicht aus dem Kino kommen.
"...let´s see what´ll happen: Surprise, surprise!!"
sind seine letzten Worte im Film.
www.das-positiv.de
„Es ist vertraut, aber dennoch spannend“
Schauspielerin Barbara Auer über „Miroirs No. 3“ – Roter Teppich 09/25
Weinende Wände
Das Filmtheater als Begegnungs- und Spielstätte – Vorspann 09/25
„Das Leben ist absurd, nicht der Film“
Regisseur Elmar Imanov über „Der Kuss des Grashüpfers“ – Gespräch zum Film 08/25
Jung-Bäuerinnen bei der Arbeit
„Milch ins Feuer“ im Odeon – Foyer 08/25
Drama, Baby?
Das Arthouse und der Schenkelklopfer – Vorspann 08/25
Gar nicht mal so stumm
Die Internationalen Stummfilmtage in Bonn 2025 – Festival 08/25
Sommergefühle
Leichte Kino-Kost im Juli – Vorspann 07/25
Im Abschiebegefängnis
„An Hour From the Middle of Nowhere“ im Filmhaus – Foyer 06/25
Fortsetzung folgt nicht
Serielles Erzählen in Arthouse und Mainstream – Vorspann 06/25
Wohnen im Film
Die Reihe Filmgeschichten mit „Träumen von Räumen“ im Filmforum NRW – Filmreihe 05/25
Der Filmfrühling ist angebrochen
Die erste Jahreshälfte startet mit bedeutenden Filmfestivals – Vorspann 04/25
Filmischer Feminismus
Das IFFF 2025 in Köln – Festival 04/25
Über die Todesangst
„Sterben ohne Gott“ im Filmhaus – Foyer 03/25
Alles für die Musik
Publikumspremiere von „Köln 75“ im Cinenova – Foyer 03/25
Schlechte Zeiten?
Merz im März und ernste Kost im Kino – Vorspann 03/25
Mit Trauer umgehen
„Poison – Eine Liebesgeschichte“ im Odeon – Foyer 02/25
Gute Zeiten
Wie lang darf ein Film sein? – Vorspann 02/25
Bittersüße Dystopie
„Ein schöner Ort“ in der Aula der KHM – Foyer 01/25
Zeit-Fragen
Symposium der dokumentarfilminitiative im Filmhaus – Foyer 01/25
Kino als Empathie-Maschine
Warum wir Kino in Zukunft mehr brauchen denn je – Vorspann 01/25
Stark durch Solidarität
„Billige Hände“ im Filmhaus – Foyer 12/24
22 Bahnen
4.9.2025
Übers Ankommen in Deutschland
„Zwischen Sein und Nichtsein“ von Leocadie Uyisenga – Film 12/24
Beule – Zerlegt die Welt
Start: 11.9.2025
Kill the Jockey
Start: 18.9.2025