Die tausend Augen des Dr. Mabuse
Deutschland 1960, Laufzeit: 104 Min., FSK 12
Regie: Fritz Lang
Darsteller: Dawn Addams, Peter van Eyck, Wolfgang Preiß, Gert Fröbe, Werner Peters, Lupo Prezzo
Fritzl Lang, Gert Fröbe und das Hotel Luxor
Kinokeule (541), 20.09.2007
30 Jahre nach seiner ersten Mabuse Verfilmung hat Fritz Lang noch mal einen Mabuse Krimi inszeniert. Es war gleichzeitig sein letzter Film.
Mabuse, die Mustervorlage für alle James Bond Schurken, ist im Atomzeitalter angekommen und strebt wieder mal nicht weniger als die Weltherrschaft an. Motivationstrainer bekommen bei ihm feuchte Augen.
Es entwickelt sich eine anspruchsvolle Verschwörungsgeschichte, in deren Mittelpunkt der amerikanische Milliardär Henry Travers steht.
Gegenspieler von Mabuses Netzwerk ist der energische Gert Fröbe, neben Heinz Rühmann DAS Gesicht des deutschen Nachkriegsfilmes.
Künstlerisch hat der Film einige, wenn auch wenige Auffälligkeiten. So ist z.B. die Anfangssequenz mit den vielen Augen am Großstadthimmel zu nennen, die einen schönen Effekt erzielt. Auch das Hotel ?LUXOR? als Ort der totalen Überwachung ist sehr interessant. Viele Drehorte sind allerdings schlecht ausgeleuchtet und alle Schauspieler werfen furchtbare Schatten. Wie in ?M? wird aber wieder vorbildlich viel geraucht.
Story und Schauspieler überzeugen mich bei dem Film, der bis zuletzt sehr spannend ist.
(4 Sterne)
Der Filmfrühling ist angebrochen
Die erste Jahreshälfte startet mit bedeutenden Filmfestivals – Vorspann 04/25
Filmischer Feminismus
Das IFFF 2025 in Köln – Festival 04/25
Über die Todesangst
„Sterben ohne Gott“ im Filmhaus – Foyer 03/25
Alles für die Musik
Publikumspremiere von „Köln 75“ im Cinenova – Foyer 03/25
Schlechte Zeiten?
Merz im März und ernste Kost im Kino – Vorspann 03/25
Mit Trauer umgehen
„Poison – Eine Liebesgeschichte“ im Odeon – Foyer 02/25
Gute Zeiten
Wie lang darf ein Film sein? – Vorspann 02/25
Bittersüße Dystopie
„Ein schöner Ort“ in der Aula der KHM – Foyer 01/25
Zeit-Fragen
Symposium der dokumentarfilminitiative im Filmhaus – Foyer 01/25
Parthenope
Start: 10.4.2025
Ernest Cole: Lost and Found
Start: 17.4.2025
Oslo Stories: Liebe
Start: 17.4.2025
Quiet Life
Start: 24.4.2025
Toxic
Start: 24.4.2025
Volveréis – Ein fast klassischer Liebesfilm
Start: 1.5.2025
Oslo Stories: Träume
Start: 8.5.2025
Wenn das Licht zerbricht
Start: 8.5.2025
Kino als Empathie-Maschine
Warum wir Kino in Zukunft mehr brauchen denn je – Vorspann 01/25
Mission: Impossible – The Final Reckoning
Start: 21.5.2025
Oslo Stories: Sehnsucht
Start: 22.5.2025
Das Kanu des Manitu
Start: 14.8.2025
Stark durch Solidarität
„Billige Hände“ im Filmhaus – Foyer 12/24
Übers Ankommen in Deutschland
„Zwischen Sein und Nichtsein“ von Leocadie Uyisenga – Film 12/24
Toleranz zum Jahresende
Mit Kino zu mehr Empathie finden – Vorspann 12/24
Tron: Ares
Start: 9.10.2025